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Fakten zum Slowcooking

Slow Cooker – Allgemeines

Slow Cooker erleben derzeit einen regelrechten Hype – zurecht. Die auch als Langsamgarer, Schongarer, Crockpot (Crocky) oder Dampfgarer bezeichneten Geräte punkten mit einer Charaktereigenschaft, die kein „normaler“ Kochtopf zu leisten vermag: Geschmack, Vitamine und alle Nährstoffe bleiben dem Gericht vollständig erhalten. Slow Cooker garen langsam. Um ein Gericht am Abend auf den Tisch zu bringen, muss der Slow Cooker bereits in der Früh eingeschaltet werden. Behäbig geht er seiner Arbeit nach. Dafür benötigt er keinerlei Aufsicht. Kein Umrühren. Kein Prüfen. Kein Abschmecken. Nur pure Freude auf genussreiche Kost. Mit nur wenig Energie vermag er Großes zu leisten.

Wie funktioniert ein Slow Cooker?

 

Seine Energie bezieht er aus der Steckdose, aufgrund des niedrigen Verbrauchs muss sich niemand Sorgen um eine hohe Stromrechnung machen. Im Durchschnitt lassen sich acht Betriebsstunden Slow Cooker mit einer Betriebsstunde eines Backofens vergleichen.

Der Schongarer funktioniert nach dem Prinzip der langsamen Erwärmung. Um es vereinfacht auszudrücken: Ein äußerer Kessel wird per Strom erwärmt. Darin befindet sich ein innerer Kessel – dem eigentlichen „Topf“. Der äußere Kessel gibt die Wärme an den Keramiktopf im Inneren ab und so gart das Gericht langsam und durchdringend über Stunden durch. Ein Deckel sorgt dafür, dass kein Dampf entweicht. Die erreichte Temperatur schwankt je nach Ausführung und Einstellung des Gerätes zwischen 60 und 90 Grad.

Durch die niedrige Temperatur, mit der ein Slow Cooker agiert, kommt es nicht zu dem gefürchteten Überkochen. Das Gerät kann bedenkenlos – auch über einen Zeitraum von vielen Stunden – alleine gelassen werden.

 

Welche Gerichte eignen sich für einen Schongarer / Slow Cooker?

 

Das vitaminschonende Garen eignet sich besonders gut für Schmorgerichte, Eintöpfe und Gemüse. Im Prinzip kann der Slow Cooker als Schmortopf bezeichnet werden, somit können alle Gerichte, die sich zum Schmoren eignen, darin gegart werden. Lediglich Nudeln, Rote Bohnen, Meeresfrüchte und Milch (Sahne) können nicht darin zubereitet werden. Beziehungsweise: Rote Bohnen erst, nachdem sie 10 Minuten gekocht wurden und Milch/Sahne, wenn sie kurz vor Ende der Garzeit zugegeben werden.

Das Fassungsvermögen

 

Die meisten Schongarer werden entweder mit 1,5 oder 3,5 Liter Fassungsvermögen angeboten. Wer große Portionen kochen möchte, kann dann noch auf ein 5-Liter-Modell zurückgreifen. Im Normalfall sind 1,5 Liter Fassungsvermögen ausreichend für bis zu zwei Personen. Ein Slow Cooker sollte immer bis zur Hälfte gefüllt sein, das sollte bei der Auswahl bedacht werden. Hilfreiche und solide Informationen gibt es übrigens in diesem Ratgeber zum Thema Slow Cooker.

 

Funktionen

 

Manche Schongarer sind mit einem LCD-Display und zahlreichen Funktionen ausgestattet. So kann beispielsweise die Zeit eingestellt werden, wann sich das Gerät einschalten soll. Oder es kann die exakte Garzeit eingestellt werden und eine rückwärts laufende Uhr zeigt an, wie viele Minuten / Stunden es noch dauert, bis aus dem köstlichen Geruch eine leckere Mahlzeit wird.

 

Fazit

 

Zurück zur Langsamkeit. Dieses Motto kann mit einem Slow Cooker perfekt ausgelebt werden. Das Schöne: Ein Schongarer gart vitaminschonend und genussreich. Da der Dampf nicht – bedingt durch hohe Temperaturen – entweicht, bleiben sowohl die Gewürze als auch die Nährstoffe in der kompletten Vielfalt in dem Gargut erhalten.


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