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Dampfgarer: dämpfen statt braten

Dampfgaren hat eine lange Tradition

Das Garen in heißem Dampf hat eine lange Tradition. Bereits seit Jahrhunderten wird in Asien und Afrika gedämpft. Während in Asien das Gargut in heißem Dampf gegart wird (in China z.B. in Einsätzen aus Bambus), wird in Afrika das Gargut häufig in Blätter (Banane, Palmblätter) eingewickelt und erhitzt. Der aus den Blättern austretende Dampf erhitzt und gart das Essen besonders schonend. Übrigens ist auch der Römertopf eine Art des Dampfgarens.

Grundlage des Dampfgarens

Das Gargut muss im Dampf garen. Im Gegensatz zum Dünsten soll das Gargut dabei keinen Kontakt zum Wasser haben. Lediglich der Dampf soll das Gargut umschließen. Es muss darauf geachtete werden, dass das Gargut auch nicht mit dem Wasser in Berührung kommt, wenn es kocht. Darum ist einerseits wenig Wasser ausreichend, andererseits muss das Gargut hoch genug angebracht sein.

Für den eigentlichen Vorgang gibt es dann viele verschiedene Möglichkeiten. So gibt es Einsätze für normale Töpfe (meistens Draht- oder Stahlkörbe, in Asien auch Bambus), aber auch spezielle Dampfgarer-Tischgeräte, die ausschließlich dafür konzipiert sind. Außerdem gibt es Großgeräte für die Gastronomie, wobei inzwischen auch einige Küchenhersteller Einbaugeräte für Zuhause anbieten.

 

 


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